15. Juli 2026
by Karina · Video-Nachlese
Viele KMU sind überzeugt: Wir haben alles im Griff. Das ist nicht ironisch gemeint — es ist ehrlich geglaubt. Und genau dort liegt das Risiko. Wer sicher ist, dass nichts schiefgeht, schaut kein zweites Mal hin. Beim zweiten Hinschauen zeigt sich aber dann doch, wo es klemmt.
Die realistischere Haltung ist keine Schwarzmalerei, sondern eine einfache Zusatzfrage: Was, wenn doch? Nicht, um Panik zu verbreiten, sondern, um vorbereitet zu sein. Ein Betrieb darf überzeugt sein, dass er gut aufgestellt ist — solange er für den Fall der (Not)Fälle weiss, wie er dann reagiert.
Der Unterschied ist klein, aber entscheidend. «Uns passiert das nicht» ist eine Hoffnung. «Wenn es passiert, machen wir das und das» ist ein Plan. Das eine kostet nichts und trägt nichts. Das andere kostet ein paar Stunden Nachdenken — und trägt genau dann, wenn es darauf ankommt.
Wer glaubt, alles im Griff zu haben, sollte zweimal hinschauen.